Tolle Impulse bei der 3. Riegeler Impulswerkstatt vom 21. - 22. Oktober 2016

 

„Wir machen keine Fehler“  so eröffnete Michael Eisele, der die Kongressleitung innehatte,  die 3. Riegeler Impulswerkstatt zum lösungsorientierten Arbeiten und ergänzte, „wir machen nur Erfahrungen.“

Dr. phil. Dipl.-Psych. Manfred Prior führte mit zwei humorvollen, fachlich hervorragenden Vorträgen in die Thematik ein und konnte komplexe Fragestellungen und Probleme mit einfachen und wirksamen Techniken erhellen und Lösungsmöglichkeiten eröffnen.

Am Samstagvormittag referierte Frau Prof. Dr. Kitty Cassée zu kompetenzorientierten Methodiken in Schule und Jugendhilfe und plädierte für stärker theoriegeleitete Methodik und deren Evaluation. Frau Dr. med. Ursula Bühlmann-Stähli zeigte den Zuhörern anschließend Wege auf, Kompetenz mit allen Sinnen zu erleben. Mit wenigen Mühen durfte jeder seine Schwächen an den Nachbarn verkaufen, so dass alle Teilnehmer gestärkt den Kongress verließen.

In weit über 20 Workshops zu verschiedenen Themenstellungen konnten die Kongressteilnehmer am Freitag- und Samstagnachmittag praktische Aspekte der lösungsorientierten Arbeit kennenlernen und ausprobieren.

Das LBZ St. Anton  konnte mit einem anspruchsvollen internationalen Programm deutlich machen, dass systemisch-lösungsorientiertes Arbeiten nicht nur in pädagogischen und therapeutischen Berufsfeldern „wunderbar“  funktionieren kann, sondern der Blick auf Stärken und Ressourcen von Menschen  in allen Lebenslagen hilfreich und erfolgreich sein kann. 

Während des gesamten Kongresses begleitete ein jugendliches Reporterteam aus FSJlern, Praktikanten und Schülern unter Leitung von Udo Wenzl (Systemischer Berater) die einzelnen Veranstaltungen. Bereits im Eröffnungstrialog  stellten sie Bürgermeister Jablonski  die Frage, was er sich von der Veranstaltung verspreche. Dieser wünschte sich, dass die Politiker sich klarer ausdrücken mögen und versprach, dass er in seiner bevorstehenden Klausurtagung des Gemeinderates versuchen wolle, das Gelernte anzuwenden um zu guten Ergebnissen zu kommen.

Das Fazit der jugendlichen Reporter lautete: Mit der Teilnahme an der 3. Riegeler Impulswerkstatt werden nun viele Menschen nicht mehr das Problem und seine negativen Konsequenzen im Mittelpunkt sehen , sondern ihren Blick in Zukunft mehr in Richtung Lösungsmöglichkeiten legen.

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